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Unterschied: Let’s Encrypt vs. manuell

Technisch gesehen unterscheidet sich ein Let’s Encrypt Zertifikat nicht von einem manuell installierten. Beide bieten eine gleich starke SSL/TLS-Verschlüsselung. Die wesentlichen Unterschiede finden sich in der Laufzeit, der Verlängerung, der Validierung, sowie Inhalt, aber natürlich auch den Kosten.

Laufzeit: Ein Let’s Encrypt Zertifikat hat eine Laufzeit von 90 Tagen. Ein manuell ausgestelltes SSL Zertifikat hat eine Laufzeit von 365 Tagen.

Verlängerung: Ein Let’s Encrypt Zertifikat lässt sich automatisch verlängern. Ein manuell ausgestelltes Zertifikat muss nach Ablauf erneut geprüft und validiert werden.

Validierung: Ein Let’s Encrypt Zertifikat prüft nur, ob Sie Besitzer der Domain sind. Man spricht hierbei von DV – Domain Validation. Ein manuell ausgestelltes Zertifikat kann zusätzlich über OV oder EV validiert werden. Bei der Organisation Validation (OV) wird zusätzlich zur Domain auch die Firmenidentität geprüft. Bei der Extended Validation (EV) wird am strengsten geprüft. Zum Beispiel über das Handelsregister.

Inhalt: Ein Let’s Encrypt Zertifikat umfasst nur die Standardfelder und enthält keine Firmendaten. Ein manuell ausgestelltes Zertifikat umfasst zusätzlich Firmendaten sowie den Firmenstandort.

Kosten: Ein Let’s Encrypt Zertifikat ist kostenlos. Ein manuell ausgestelltes Zertifikat ist kostenpflichtig.

Grundsätzlich sind beide Zertifikate also technisch identisch, wohingegen ein manuell ausgestelltes Zertifikat eine höhere Vertrauensstufe bietet. Daher eignet sich ein Let’s Encrypt Zertifikat in der Regel für private Webauftritte. Firmen und Webshops hingegen sollten auf ein manuell ausgestelltes Zertifikat zurückgreifen.

Bei webhostone bieten wir Ihnen beide Zertifikatstypen an. Im Adminpanel können Sie ganz einfach ein Let’s Encrypt Zertifikat generieren und automatisch verlängern lassen. Die kostenpflichtigen SSL-Zertifikate finden Sie hier auf unserer Webseite.

 

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