Eine Subdomain ist ein separater Teil einer Website, der eine eigene Webadresse und eigenen Inhalt haben kann. Es ist ein Präfix, das dem Domainnamen hinzugefügt wird. Um dies einmal zu verdeutlichen, muss man verstehen, wie eine URL (Uniform Resource Locator) aufgebaut ist.
Eine URL, also die Adresse, unter der deine Website im Internet gefunden werden kann. Sie besteht aus dem Übertragungsprotokoll (http oder https), dem Domain Namen (auch Second-Level-Domain) und einer und Domainendung (auch Top-Level-Domain). Um eine Website noch besser zu strukturieren, kann man auch eine Subdomain anlegen. Die Subdomain (auch „Third-Level“-Domain) ist der den Teil einer Domain, der vor dem eigentlichen Domainnamen steht und durch einen Punkt getrennt wird.
Beispiel:
https://test.example.de
- https ist hier unser Übertragungsprotokoll
- test ist die Subdomain oder auch Third-Level-Domain
- example ist der Domain Name oder auch Second-Level-Domain
- de ist die Domainendung oder auch Top-Level-Domain
Wozu können Subdomains sinnvoll sein?
- Verschiedene Sprachen: Häufig sind unterschiedliche Sprachen einer Webseite auf Subdomains unterteilt. So befindet sich zum Beispiel die englische Version unter en.example.org, während die spanische Webseite unter es.example.org erreichbar ist.
- Kunden- und Partnerbereiche: Subdomains wie kunden.example.org oder partner.example.org bieten geschützte Bereiche für bestimmte Nutzergruppen. Hier können etwa Rechnungen, Angebote oder Dokumentationen bereitgestellt werden, die oft passwortgeschützt oder nur nach Login zugänglich sind.
- Landingpages: Um potenzielle Kundschaft zu erreichen, setzen Marketing-Expertinnen und -Experten Landingpages ein. Diese Seiten sind spezifisch auf ein Angebot ausgerichtet und dahingehend optimiert, den Nutzer oder die Nutzerin als Kunden zu gewinnen. Damit Unternehmen diese Seiten nicht in die Hierarchie der Hauptseite einordnen müssen, legen sie die Landingpages meist als Subdomain an. Dadurch bleibt der Bezug zum Unternehmen erhalten und das Marketing-Team hat gleichzeitig viel Spielraum beim Layout und der Gestaltung der einzelnen Angebotsseiten.
- Technische Dienste: Auch für technische Dienste wie E-Mail- (imap.example.org) oder FTP-Server (ftp.example.org) ist es sinnvoll, eine Subdomain anzulegen.